Mittwoch, 11. Juli 2012

Stinkende Pilze, Mistkäfer und anderes Getier

Nein, dies ist keine Pflanze, was ich erst dachte, als ich sie bei unserem Sonntagsspaziergang entdeckt hatte. Mein Sohn klärte mich aber sofort auf, sein Wissen hatte er gerade erst beim letzten Schulausflug ins Stadtwaldhaus erworben (Schule bringt manchmal wirklich was fürs Leben!): Dies ist ein elender stinkender Pilz. Und zwar - das habe ich bei wikipedia nachgeschaut,  - ein sog. Tintenfischpilz (Clathrus archeri). Dieser Pilz ist verantwortlich für den elenden Tod vieler kleiner Mistkäferlarven. Da er so wundervoll stinkt, packt der Mistkäfer ihn als Essensvorrat für die spätere Larve in den Gang mit dem Ei zusammen und macht alles schön zu. Doch leider ist dieser Pilz nichts Essbares für die geschlüpfte Larve, die daraufhin verhungert. Eine wirklich üble Laune der Natur. Natürlich stammt dieser Pilz nicht von hier und ist erst vor ca. 100 Jahren nach Europa eingeschleppt worden.

Anziehungskräfte scheint es vieler Art zu geben. Meistens fallen sie einem gar nicht auf, aber haben Sie schon mal versucht Blumen in freier Wildbahn zu fotografieren, und zwar ohne Getier? Wenn das Wetter halbwegs schön ist, ist dies kaum möglich. Irgendwer sitzt immer an, auf oder in der Blüte. Manchmal wird es zu einem Massenereignis, wie hier bei dieser Pflanze. Sie wird von vielerlei Art geschätzt....da kann man richtig neidisch werden. Aber die Pflanze selbst riecht nicht wirklich angenehm, es handelt sich um den Wiesen-Bärenklau, der jung ungiftig ist.

Montag, 9. Juli 2012

Ferien für den Garten?

Dieses Wochenende habe ich vornehmlich mit Rupfen zugebracht, entsprechend fühlt sich auch mein Körper an - ein wenig steif und die Arme zerkratzt, weil ich mal wieder nicht daran gedacht habe, diese zu schützen. Nun und für was? Nur damit ich, wenn ich aus dem Urlaub zurück komme, alles genau so wieder vorfinde, wie ich es dieses Wochenende vorgefunden hatte? Oder damit ich mich mit einem angenehmen Bild an den Garten erinnern kann, während ich ihn nicht betreten kann und alles wieder zu wuchert? Alles ein wenig merkwürdig...

Sonntag, 1. Juli 2012

Sommer nass


Es gibt nichts daran zu rütteln: Sommer fühlt sich anders an. Gartenarbeit geht auch nur als große Fangopackunganwendung, wenn man es mag... Und schwitzen allein macht eben auch noch keine guten sommerlichen Gefühle. ABER die Blumen: wo auch immer man hinschaut, es blüht in allen Schattierungen und es fliegt und kriecht was die Flügelchen und Füßchen hergeben. Eine kleine Sammlung von diesem Wochenende habe ich hier mal eingestellt, damit ein wenig gute Laune sich breit machen kann. Mit dem Designen klappte es leider nicht so richtig, die Fotos kommen daher untereinander.




Sonntag, 24. Juni 2012

Ein Paradies für Vögel

Stachelbeere leer
Zurück aus dem Garten, es gibt einiges zu vermelden. Das Wichtigste zuerst: Das Hirtentäschel hat sich in meinem Garten bisher wirklich nicht niedergelassen, ich habe alles abgesucht. Nichts! Und auf meinem Balkon wird weiterhin gestorben. 
vor zwei Wochen
Ansonsten ist aus dem Garten zu vermelden, dass die Stachelbeere leer gefressen worden ist. Drei Beeren waren noch übrig, zwei davon unreif. Es ist genauso gekommen wie im letzten Jahr, die Vögel waren wieder schneller. Auf meine Empörung bekam ich von dem Mann an meiner Seite zu hören: "Was glaubst Du!?! Das ist ein Vogelparadies hier!!!!" - Paradies hin oder her, ich wollte auch Stachelbeeren essen! Nun, im nächsten Jahr werde ich ein Netz spannen. 
"Zum Ausgleich" habe ich dafür etwas entdeckt, dass ich wahrscheinlich auch dem Vogelparadies zu verdanken habe: einen kleinen Himbeerstrauch, der sich ganz vorne direkt neben dem Eingang breit gemacht hat. Und die Himbeeren waren noch am Strauch, obwohl die meisten von ihnen reif waren! Sehr erstaunlich. Es waren nicht übermäßig viele Himbeeren, aber sie haben wunderbar geschmeckt. 

Und mit den Vögeln hatte es damit an diesem Wochenende immer noch keine Ende, auf unserem Spaziergang haben wir dann noch ein Huhn getroffen. Es hatte sich aus seinem Käfig auf und davon gemacht und war circa zwei Kilometer durch Wald und Wiesen marschiert, immer in Richtung Freiheit. Dieses edle Tier musste ich natürlich fotografieren und für die Nachwelt festhalten...ich wünsche dem Huhn jedenfalls alles Gute und dem Rest der Welt: 
Einen guten Start in die Woche!

Freitag, 22. Juni 2012

Durchhängendes Hirtentäschel

Es sind schlechte Zeiten, meine Hirtentäschel schwächeln erbärmlich. Ich hoffe, sie leben noch, wenn ich wieder aus meinem Garten am Sonntag zurückkomme......

Donnerstag, 21. Juni 2012

....dann hol ich mir eins von der Straße



Heute habe ich drei von der Straße mitgenommen. Es musste einfach sein, ich konnte nicht anders. Diese Hirtentäschel sind jetzt mein! Ich habe sie in einen Blumenkasten auf meinem Balkon gesteckt. Meine große Hoffnung ist, dass sie sich wohl fühlen und sich vermehren.



Hirtentäschel